Kuno und Luitpold von Achalm, zwei kinderlose Grafen aus dem bis in die Karolingerzeit zurückgehenden Geschlecht der Unruochinger, stifteten im Jahr 1089 das ehemalige Benediktinerkloster Zwiefalten, dessen Kirche im Jahr 1109 geweiht wurde. Unter
Abt Wilhelm von Hirsau wird das Kloster im Sinne des Heiligen Benedikt
belebt und wird somit ein wichtiger Träger der von Hirsau ausgehenden
Reformbewegung des Klosterlebens. Den Idealen der Gründungszeit blieb
Zwiefalten über die Jahrhunderte hinweg treu. Die
ehemalige, 1109 geweihte, hochromanische Abteikirche Unserer Lieben Frau
wurde 1738 abgerissen. Nach den Plänen vom bayerischen Baumeister
Johann Michael Fischer ließ Abt Augustin Stegmüller ab dem Jahr 1741
den heutigen Münsterbau errichten, der 1765 geweiht wurde. Das
Klostergebäude, das neben dem Münster bescheiden zurücktritt, wurde
1668 nach den Plänen von Th. Comacio begonnen und durch Michael Thumb
und Franz Beer zu Ende geführt. Die Gesamtanlage wurde in den Jahren 1974 bis 1984 umfassend restauriert. Im Klostergebäude ist heute eine psychiatrische Klinik untergebracht. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |