Graf Hartmann von Dillingen und seine Gemahlin Adelheid von Kyburg stifteten das Chorherrenstift, das 1106 in eine Benediktinerabtei umgewandelt wurde, im Jahr 1095. Die
Abtei wurde im 13. Jahrhundert wegen des Streits zwischen Kaiser und
Papst mehrmals ausgeraubt. Mönche leiteten ab Mitte des 15.
Jahrhunderts eine Klosterschule, die im Jahr 1806 geschlossen wurde. Bis
in diese Zeit reichen auch die ältesten Bestände der Bibliothek zurück. Der 1764 erfolgten Reichsunmittelbarkeit folgte 1803 die Säkularisation, bei der die Abtei und deren kompletter Besitz an die Fürsten von Thurn und Taxis überging. Die
Wiederbesiedelung des Klosters erfolgte erst wieder im Jahr 1919 durch
Benediktinermönche aus Emaus/Prag und Beuron. Unter Papst Benedikt XV.
erfolgte die Wiederrichtung der Abtei im Juni 1920, die dann in den
Jahren 1966 bis 1975 unter Abt Johannes Kraus mit kräftiger Mithilfe
des Landes, der Bevölkerung und des Klosters umfassend renoviert wurde.
Die Wirtschaftsgebäude wurden zur Einrichtung eines Tagungs- und Gästehauses,
des sogenannten Klosterhospiz, ab 1972 umfangreich erneuert. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |