Graf
Gerold von Bussen soll, der Sage nach, das erste Kloster im Jahr 777
gegründet haben, das danach von den Ungarn zerstört wurde. Das
Kloster Beuron wird 1077 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde
nimmt Papst Urban das Kloster unter seinen päpstlichen Schutz. Durch Säkularisation kam das Kloster mit allen Besitztümern an das fürstliche Haus von Hohenzollern-Sigmaringen. Katharina von Hohenzollern belebte durch eine Stiftung im Jahr 1862 wieder das Leben im Kloster. Die Kirche und die Klostergebäude, die sie von ihrem Stiefsohn Karl Anton von Hohenzollern erwarb, stellte sie den beiden Benediktinern Maurus und Plazidus Wolter zur Verfügung, die danach das klösterliche Leben in Beuron nach den Regeln des heiligen Benedikt neu gestalteten. Die Benediktiner mussten jedoch das Kloster 1875 wieder verlassen, da Hohenzollern zu Preußen gekommen war. Erst 12 Jahre später durften sie wieder zurückkommen. Im Sommer 1959 fielen die Stallungen und die Scheunen einem Brand zum Opfer. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |