Die Burg wurde wahrscheinlich im Jahr 1302 von Heinrich von Neidlingen oder seinem Vater Ulrich erbaut. 1335 wurde die Burg als "Unser Festi Sulzpurch" erstmalig urkundlich erwähnt. Marquard von Randeck, dem Patriarchen von Aquileia, war es 1344 vorbehalten, eine Erbstreitigkeit zwischen zwei Brüdern der Familie von Neidlingen zu schlichten, die dann zur Aufteilung der Burg führte. Die Familie Speth gelangte Ende des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Burg. 1634, im Dreißigjährigen Krieg, wurde die Burg von den Kaiserlichen geplündert und zerstört. Nach dem Besitzwechsel an die Familie Schilling gelangte die Burg an Herzogin Magdalena Sibylla, geborene Landgräfin von Hessen. Von ihr erbte Benjamin von Metzingen im Jahr 1732 die Burg. Daraufhin lebte nur noch ein Tagelöhner auf der Burg, die 1751 von einem Pächter abgebrochen wurde. Danach verfiel die Burg zur Ruine. Um die
Burg nicht in fremde Hände kommen zu lassen, ersteigerte der damalige Bürgermeister
von Unterlenningen die Burg 1819 und verkaufte sie danach an 28 Bauern
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