Die
Grafen von Laufen waren die Eigentümer der Burg. Nach deren Aussterben
gelangten die Herren von Dürn (Walldürn) in das Eigentum. Das
Hochstift Speyer war ab 1263, nachdem die Brüder Junker von Dürn zu
Gunsten des Bischofs von Speyer auf ihre Rechte verzichtet hatten,
Eigentümer der Burg nebst den Dörfern Neckarzimmern und Steinbach. Götz
von Berlichingen kaufte das Lehen der Burg 1517 und verbrachte dann 45
Jahre seines Lebens in diesem Gemäuer. Seine Lebensgeschichte, die er
auf der Burg verfasste, diente Johann Wolfgang von Goethe als Vorlage für
seinen "Götz von Berlichingen". Nach Götz´Tod im Jahr 1562
wurde das Lehen von seinem Enkel1612 an Reinhard von
Gemmingen-Michelfeld verkauft, dessen Nachfahren noch heute auf der Burg
wohnen. Das Burgmuseum ist seit 1963 der Öffentlichkeit zugänglich. Hier können unter anderem alte Waffen, Teile der umfangreichen Burg-Bibliothek sowie die Ritterrüstung von Götz von Berlichingen bewundert werden. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |