Der Graf von Calw erbaute die erstmals 1236 unter dem Namen "Bilistein" erwähnte Burg, die heute nach dem langen Bergfried meistens "Langhans" genannt wird, an einer Stelle, an der bereits über 200 Jahre zuvor eine ähnliche, aber kleinere Anlage stand, die jedoch um das Jahr 1200 wieder abgebrochen wurde. Die
Württemberger waren ab 1340 die Besitzer der Burg und des Ortes; zuvor
hatten die Markgrafen von Baden den Besitz inne. Erst 1898 erfolgte der teilweise Wiederaufbau durch Robert Vollmöller und dem bekannten Burgenforscher Otto Piper. Endgültig aufgegeben wurde Hohenbeilstein, nachdem das zuvor errichtete Wohngebäude einem Brand zum Opfer fiel. Die aus prachtvollem Quaderwerk (Sandstein) bestehende Ringmauer der Burg und der Bergfried sind romanisch (Anfang 13. JH), letzterer ist 5-eckig (Quadrat mit vorgelegtem Dreieck auf der Angriffseite). Ein Zwinger mit zwei Rondellen (spätgotisch) ist an den Eingangsseiten zu sehen. vor dem Graben ringsum bis zu den Anschlussmauern der Stadt steht noch ein Bollwerk mit Halbtürmen. Heute ist in Hohenbeilstein eine über das Land hinaus bekannte Falknerei ansässig, die mit ihren absolut interessanten und hervorragend dargebrachten Flugschauen mit Greifvögeln alljährlich die vielen Besucher begeistert. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert!
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